Richard Henkes

„Einer muss ja die Wahrheit sagen“

P. Richard Henkes SAC (Bild von Beate Heinen)

Meditationstext zum Erschließen des Bildes: hier

Lebensdaten

1900       26. Mai: geboren in Ruppach / Westerwald als 5. von 9 Geschwistern

1912       Eintritt ins Studienheim der Pallottiner in Vallendar-Schönstatt (Ziel: Abitur u. Missionar)

1919       Limburg: Eintritt ins Noviziat der Pallottiner – dort auch Studium der Philosophie und Theologie

1925       6. Juni: Priesterweihe in Limburg; 7. Juni: Primiz in Ruppach

1926/27  Lehrer und Seelsorger im Studienheim der Pallottiner in Vallendar-Schönstatt

1927/28  schwere Lungenerkrankung – längere Zeit zur Genesung im Schwarzwald

1928-31  Lehrer und Seelsorger in Alpen (Niederrhein)
—————ab ‘29 wieder im Studienheim Vallendar-Schönstatt

1931       Lehrer und Seelsorger in Katscher (Oberschlesien)

1935       auch Exerzitienmeister und Wallfahrtsprediger
————–klare Worte gegen das Menschenbild der Nazis;
————–immer wieder Konfrontation mit der Gestapo

1937       Lehrer und Seelsorger in Frankenstein

1941       Pfarrer in Strandorf (heute Tschechien) – Einsatz für deutsch-tschechische Versöhnung

1943       8. April: Verhaftung durch die Gestapo;
————–ab 10. Juli Häftling im KZ Dachau

1944       ab Nov. freiwillig Krankendienst und Seelsorge in der wegen Typhus isolierten Baracke 17

1945       22. Februar: Tod nach Ansteckung bei der Pflege
————–Bergung der Asche – 7. Juni: Beisetzung auf Pallottinerfriedhof in Limburg

2003       Eröffnung des Erhebungsverfahrens zur Seligsprechung

2007       Abschluss des Verfahrens durch Bischof Franz Kamphaus,
—————Weiterleitung aller Unterlagen nach Rom

2017       Seligsprechungsprozess schreitet voran