Diakonisch handeln – eine Herzenssache

„Die beste Medizin für den Menschen ist der Mensch!“

Dieser Satz stammt von Paracelsus, dem berühmten Arzt im Mittelalter. Sein Hinweis auf die Bedeutung der Mit-Menschlichkeit ist heute ebenso aktuell wie damals. In den unterschiedlichen Handlungsfeldern von Betreuung, Pflege und Therapie gilt: Gutes Helfen erschöpft sich nicht in korrekt ausgeführten Verrichtungen. Es ist immer auch Begegnung und Kommunikation.

Das fordert Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen heraus. Denn diese werden täglich mit einschneidenden und teilweise belastenden Lebenssituationen der ihnen anvertrauten Menschen konfrontiert.

In den Menschen wie in den Mitarbeitenden selbst werden dadurch existenzielle und spirituelle Fragen aufgeworfen. Diese wahrzunehmen und damit angemessen umzugehen, ist einerseits wesentlicher Bestandteil der zu leistenden Hilfe. Andererseits gehört es zu der in helfenden Berufen notwendigen Selbstfürsorge. Der Umgang mit diesen Herausforderungen ist damit insgesamt ein wichtiger Teil der Fachlichkeit im diakonischen Handeln.

Mitarbeitende benötigen daher entsprechende Angebote zur existenziellen und spirituellen Bildung im Rahmen ihrer fachlichen Aus- bzw. Weiterbildung.

Diakonisch handeln mit Profil

Unter dem Dach der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar bieten wir als „WeG-Initiative“ Veranstaltungen zur spirituellen Bildung von Mitarbeitenden diakonischer Einrichtungen

Diese Angebote unterstützen

  • die fachliche Fähigkeit der Mitarbeitenden,
    auf die spirituellen Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Menschen einzugehen
  • die Fähigkeit zur Selbstfürsorge in einem herausfordernden Arbeitsfeld
    (Die Corona-Pandemie belastet Mitarbeitende diakonischer Einrichtungen zusätzlich. Unsere Angebote bieten auch die Chance, die aktuellen Erfahrungen und Fragen zu benennen und zu reflektieren.)
  • das Selbstverständnis und christliche Profil der Einrichtung

Nachfolgend finden Sie nähere Informationen zu unserem Angebot.